LHG hat sich 2020 ordentlich geschlagen
Einbußen durch Corona weitgehend aufgefangen

Die Umschlagmengen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einschließlich der vermieteten Terminals blieben mit knapp 21,84 Mio t nur um gut 2% unter dem Vorjahreswert. Gerade die Mengensteigerung in den vergangenen vier Monaten hat zu dem insgesamt moderaten Rückgang beigetragen. Die einzelnen Bereiche haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Das Automobilgeschäft lag mit 84.000 Fahrzeugen um gut 20% über Vorjahr. Auch der Containerumschlag legte zu und erreichte mit 60.000 TEU einen Zuwachs von gut 8%. Die meisten Bereiche, darunter auch der aufkommenstarke RoRo-Umschlag, bewegten sich im Bereich des allgemeinen Rückgangs. Deutliche Einbußen verzeichnete allerdings der Bereich Forstprodukte, der aus strukturellen Gründen um 7,5% nachgab. Die deutlichen Rückgänge im Reiseverkehr erklären sich aus den Corona-bedingten staatlichen Restriktionen.

Die Intermodaltochter Baltic Rail Gate hat nach einer Aufholjagd in den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres fast eine Punktlandung hingelegt. Mit 112.700 Einheiten schloss sie nur 0,6% unter Vorjahr ab.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir setzen trotz aller Belastungen den Weg der notwendigen Umstrukturierungen nicht nur konsequent fort, sondern müssen ihn noch intensivieren. Dabei zeigt sich, dass die Konzentration von Forstproduktemengen auf dem Skandinavienkai der richtige strategische Ansatz ist. Damit schaffen wir freie Flächen auf den übrigen Terminals, die wir optimiert nutzen können. Schwerpunkt wird darüber hinaus der Ausbau von Baltic Rail Gate und der Intermodalverkehre sein.“

 

Quelle: PM/LHG


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