Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) treibt ihre Weiterentwicklung zum Universalhafen auch organisatorisch voran: Jan Schwarz, seit Anfang des Jahres verantwortlich für Marketing und Vertrieb, wurde Prokura erteilt. Damit unterstreicht die LHG seine Rolle beim gezielten Ausbau neuer Ladungssegmente.

Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der strategischen Entwicklung der LHG: Der Terminaldienstleister spielt traditionell eine starke Rolle im RoRo- und Fährgeschäft sowie bei Forstprodukten. Zugleich hat sich das Ladungsspektrum in den vergangenen Jahren deutlich erweitert: Heute werden von der LHG auch Breakbulk, Schwergut, Stahl- und Projektladung sowie Massengüter umgeschlagen. Die Terminals in Lübeck und Travemünde fungieren dabei als integrierte Logistikstandorte, an denen Umschlag, Lagerung, Bearbeitung und Hinterlandanbindung zusammengeführt werden.
„Unsere Basis bleibt das RoRo- und Fährgeschäft“, erklärt Jan Schwarz. „Gleichzeitig entwickeln wir die Terminals konsequent weiter, um beispielsweise auch anspruchsvollste Projekt- und Schwergutverkehre zuverlässig abwickeln zu können. Diese Vielseitigkeit ist ein zentraler Baustein unserer Positionierung als Universalhafen.“
Schwarz erhält mit der Prokura nun auch formal mehr Verantwortung. Seine Aufgabe geht dabei über den klassischen Vertrieb hinaus: „Jan Schwarz arbeitet aktiv daran mit, bestehende Stärken der LHG zu sichern, neue Ladungssegmente gezielt anzusprechen und die Terminals entsprechend im Markt zu positionieren“, erläutert LHG-Geschäftsführer Prof. Dr. Sebastian Jürgens.
Quelle: Text/Foto, LHG