Der Nautische Verein Lübeck (NVL) setzt ein Zeichen für den Erhalt maritimen Kulturguts und überreicht dem Verein „Feuerschiff für Lübeck e.V.“ eine Spende in Höhe von 2.500 Euro. Mit dem Betrag unterstützt der Verein die laufenden Bemühungen zum Erhalt und zur Pflege des historischen Schiffes.

Das Feuerschiff „Fehmarnbelt“ ist ein bedeutendes Zeugnis der maritimen Geschichte und ein wichtiger Bestandteil als kulturelles Erbes in der Hansestadt Lübeck. Der Verein „Feuerschiff für Lübeck e.V.“ engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Instandhaltung und den Erhalt des Schiffes.
„Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dieses einzigartige maritime Denkmal auch für künftige Generationen zu bewahren. Das außerordentliche Engagement der Mitglieder des Vereins ‚Feuerschiff für Lübeck e.V.‘ verdient große Anerkennung“, erklärt der Vorsitzende des Nautischen Vereins Lübeck, Thorsten Metschulat.
Die Vertreter beider Vereine unterstrichen bei der Spendenübergabe die Bedeutung des gemeinsamen Einsatzes für die Pflege der maritimen Tradition in Lübeck. Die Unterstützung soll dazu beitragen, notwendige Erhaltungsmaßnahmen am Schiff zu ermöglichen und dessen Zukunft langfristig zu sichern.
Gemeinsam für den Erhalt des Feuerschiffs: v.l. Franz Muschitz (Schatzmeister) und Reiner Thielsen (2. Vorsitzender) erhalten die Spende von Thorsten Metschulat (Vorsitzender NVL) und Tim Freudenthal (2. Vorsitzender NVL)

Über den Nautischen Verein Lübeck
Am 31. März 1984 wurde die Fehmarnbelt als letztes deutsches Feuerschiff auf der Ostsee außer Dienst gestellt.
Seit Mai 1986 ist es Museumsschiff.
Heute gehört das Schiff dem gemeinnützigen Verein Feuerschiff für Lübeck e.V. und wird in fahrtüchtigem Zustand gehalten und macht seit 1989 im Sommer Ausfahrten. Auch Besichtigungen an Bord sind möglich.
Ab September 2022 befand sich das Schiff für ein Jahr zur Sanierung im Trockendock der Werft Gebr. Friedrich in Kiel-Friedrichsort
Die Werftarbeiten in Kiel wurden im Februar 2024 abgeschlossen und seitdem liegt das Schiff wieder im Hansahafen/Hansekai in Lübeck und kann u.a. bei einem monatlichen Open-Ship besichtigt werden.
Quelle: PM/NVL