Das Schiff fährt seit dem 23. Juni unter portugiesischer Flagge statt unter deutscher. Am Bug steht nun Madeira statt Puttgarden. Warum die Reederei diesen Schritt gegangen ist.

Sie ist 142 Meter lang, bietet Platz für 364 Autos, einige Lastkraftwagen und maximal 1200 Personen. Die Fähre mit dem Namen „Schleswig-Holstein“ ist seit bald 30 Jahren zwischen Fehmarn und Lolland unterwegs. Aufmerksame Passagiere des Scandlines-Schiffes haben vor einigen Tagen eine kleine, aber bedeutsame Veränderung bemerkt. Die „Schleswig-Holstein“ fährt plötzlich unter portugiesischer Flagge.
Am Bug steht unter dem Namen nicht mehr Puttgarden, sondern Madeira. Scandlines-Sprecherin Susanne Lindhage betont, dass das Schiff nicht in den Atlantischen Ozean verlegt wird. Vielmehr sei die „Schleswig-Holstein“ am 23. Juni umgeflaggt worden, um eine gemischte dänisch-deutsche Besatzung an Bord einsetzen zu können.
Lindhage führt aus: „Heute haben wir dänisches Personal auf den dänischen Schiffen und deutsches Personal auf den deutschen Schiffen. Die Möglichkeit einer gemischten dänisch-deutschen Besatzung auf der ‚Schleswig-Holstein‘ wird uns mehr Flexibilität im Betrieb bieten.“
Würde die Fähre unter deutscher Flagge fahren, müssten alle sicherheitsrelevanten Funktionen mit deutsch sprechenden Fachkräften besetzt werden.
Quelle: LN /Behling, Rosenkötter