Der Terminal in Liepaja hat einen neuen Eigentümer und heißt jetzt Stena Line Ports Liepajas SEZ. Das teilte die Reederei in einer Mitteilung mit. Demnach hat Stena alle Genehmigungen für die Übernahme des Terminalbetriebs in Liepaja erhalten und kann mit dem Umschlag von RoRo, Schüttgut und Stückgut starten.

(Der Terminal in Liepaja heißt nach der Übernahme durch die Reederei Stena Line Ports Liepajas, Foto: Stena Line)

 

Liepaja ist der drittgrößte Hafen Lettlands und spielt eine zentrale Rolle in regionalen und internationalen Lieferketten. Stena Line betreibt bereits die Route Liepaja – Travemünde mit zwei Schiffen.

Die Reederei plant jetzt, den Terminal und seine Infrastruktur schrittweise weiterzuentwickeln und zu modernisieren, mit einem starken Fokus auf Sicherheit, Schutz, Kundenerlebnis sowie ein effizientes Verkehrsmanagement innerhalb des Terminalgeländes.

„Wunder geschehen nicht über Nacht. Entwicklung braucht Zeit, und Schritt für Schritt werden wir das Terminal in Liepaja verbessern und gleichzeitig weiterhin einen stabilen und zuverlässigen Betrieb für unsere Kunden sicherstellen“, sagt Liene Lemane, Trade Director Baltic Sea North bei Stena Line, und ergänzt: „Einen ähnlichen Weg sind wir bereits in Ventspils gegangen, das wir vor fast drei Jahren übernommen und erfolgreich in unser System integriert haben. Liepaja wird einen ähnlichen Weg einschlagen.“

Die Verwaltung der Sonderwirtschaftszone plant Bauarbeiten zum Wiederaufbau von Liegeplatz 46 im Hafen von Liepaja. Das Projekt soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein und die Infrastruktur sowie die Kapazität des Hafens stärken.

Die Übernahme soll das Ostsee-Netzwerk der Reederei stärken, das bereits Hafenbetriebe in Ventspils und Karlskrona sowie Fährverbindungen zwischen Lettland, Schweden, Deutschland und Polen umfasst. Denn das Baltikum sei von zentraler Bedeutung, heißt es vonseiten Stena Line.

 

 

Quelle: THB/Täglicher Hafenbericht